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| [FÜR EILIGE: Zusammenfassende Informationen über 6-Zylinder | |||||
[ golfen und mehr_]und wieder Nici Donnerstag, 26.09.2002Und jetzt mal ganz neues Terrain: wir erhielten eine Einladung zum Golfturnier. Thomas (mit einem Handicap von 11, was in Golfkreisen schon sehr gut sein soll), Matthias (immer schon sportbegeistert, aber golfmäßig ziemlicher Anfänger), Winne (absoluter Laie) und ich (???) sagten spontan zu, und so holte uns am Donnerstag morgen Andreas Walewski, ein Siemens-Komitee-Mitglied, mit seiner sehr netten englischen Frau von unserem Hotel ab.
Die Fahrt ging zu einem der schönsten (wie alle westaustralischen Taxifahrer bestätigen können) Golfplätze Australiens, dem Jundaloop Golf Resort, ca. 30 km nördlich von Perth gelegen. Es ging sehr nobel zu: Wir wurden aufs Netteste ausgeladen, empfangen, akreditiert, mit Pullis, Caps und Golfbags samt Inhalt versorgt und in strengstem westaustralischen Akzent in die Turnierregeln eingeführt. Alles, was wir vom Vortrag des Clubvorsitzenden verstehen konnte, war a lot of fun. Fair play war außerdem wichtig und have a nice day oder so. Es wurden Teams mit jeweils vier Spielern gebildet, wobei alle vier nach einem ersten Abschlag dann von der Stelle weiterspielen sollten, an die der beste Schlag gelangt war. Die Teams wurden nach den Handicaps der einzelnen Turnierteilnehmer zusammengestellt, und so kam ich in das Team mit Chris als Team-Captain, Brodie und Dean. Mein handicap wurde auf mir unerklärliche Weise auf 27 gesetzt, was very fair war, aber ich glaube, man wollte uns deutschen Künstlern etwas entgegen kommen.
Nach den Instruktionen gingen alle nach draußen, um die Golftaschen zu holen, aber die waren von den Helfern schon auf Elektro-Golf-Autos geschnallt worden, und so zog die Karawane von dreißig Elektrokarren mit jeweils zwei Teammitgliedern auf den Golfplatz. Jedes Team wurde zu einer anderen Golfbahn geschickt, damit alle gleichzeitig beginnen konnten. Es war fantastisches Wetter, keine Wolke am Himmel, und die Leute hatten wirklich nicht übertrieben: Es ist indeed der schönste Golfplatz, den ich je gesehen habe. Unser Team fuhr also mit zwei Golfkarts zur Bahn 6, an der wir starten sollten. Nach den Präliminarien (Gday, mate! Whats yer name, mate? How yer goin, mate? Pull yer head in!) ging es dann endlich los. Unser Team spielte ganz gut, selbst ich habe den einen oder anderen Ball getroffen. Die Veranstalter hatten wirklich an alles gedacht, und so gab es zwei Versorgungs-Golfkarts, die den ganzen Nachmittag über den Platz flitzten und sämtliche Teams mit Verpflegung und Getränken belieferten. Meine Teamkollegen machten hiervon gut Gebrauch in Form von Macadamia-Nüssen und etlichen Dosen Bier, was dazu führte, dass die Qualität unseres Spiels bald etwas nachließ, um es milde auszudrücken, aber die Teamstimmung stieg dafür enorm. Da ich mich mehr an Cola und Snickers-Schokolade hielt, durfte ich die letzten zehn Bahnen das Elektrokart fahren, was wiederum mir sehr viel Spaß gemacht hat. Das kann ich zumindest besser als Golfspielen. Ich verlor nur(!) fünf Bälle, einen davon in einem sehr schön angelegten See, und bei der Suche nach meinen verloren gegangenen Bällen traute ich plötzlich meinen Augen nicht: Da stand doch wahrhaftig ein Känguruh vor mir! Her mit der Kamera!
Kaum zu glauben, da waren wir also schon zehn Tage in Australien, und ich musste erst auf einen Golfplatz gehen, um Känguruhs zu fotografieren!
Nach dem Ende des Turniers zogen wir uns im Clubhaus um und begaben uns zur Siegerehrung im Country Club. Es gab diverse Preise (für die ersten drei Teams, für den längsten Abschlag etc.), und unser Team belegte immerhin noch den sechsten Platz von achtzehn Teams! Thomas und sein Team bekam sogar mit ihrem letzten Platz einen Preis, den sogenannten KAGA-Preis: Known As Golf Assholes.
See ya! Nici |
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